Speakers’ Corner Tarp

Eine Idee über die wir noch nach­denke ist die Ein­rich­tung eines Speak­ers Cor­ner Tarp oder Nord­deutsch­er ein “Schnack Eck Tarp”.

Die Idee

Jed­er ken­nt Speak­ers’ Cor­ner im Lon­don­er Hyde Park, dort dür­fen Red­ner seit 1872 unangemeldet freie Reden hal­ten. Dieses Recht sollte in Deutsch­land viel mehr einge­fordert wer­den. Wir haben zwar im Grundge­setz den Artikel 5 in dem ste­ht unter anderen:

Jed­er hat das Recht, seine Mei­n­ung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu ver­bre­it­en …

wir machen davon aber zu wenig aktiv Gebrauch.

Im 21. Jahrhun­dert muss man sich dazu aber nicht mehr auf eine “Soap­box” stellen, dazu haben wir ja das Netz, nur Face­book, Twit­ter und Google Plus bieten nur eingeschränkt die Möglichkeit­en die ein Blog leis­ten kann. Aber nicht jed­er möchte aus den unter­schiedlich­sten Grün­den ein eigenes Blog betreiben.

An dieser Stelle greift die Idee des “Speak­ers’ Cor­ner Tarp” der Beitrag soll länger wer­den als ein üblich­er Post in einem sozialen Net­zw­erk, man möchte ein The­ma aus­führlich­er behan­deln und der Beitrag soll über lange Zeit ein­fach zu find­en sein.

Wir wür­den nicht in Deutsch­land leben wenn es für die freie Mei­n­ungsäußerung nicht auch Regeln gibt, denn schon im 2. Absatz des Artikels 5 wird die Frei­heit eingeschränkt.

Diese Rechte find­en ihre Schranken in den Vorschriften der all­ge­meinen Geset­ze, den geset­zlichen Bes­tim­mungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der per­sön­lichen Ehre.

Damit Ist der Rah­men der Frei­heit schon mal definiert.

Die Umsetzung

Wie kann man das nun hier umset­zen?

  • Red­ner müssen sich, im Gegen­satz zum Lon­don­er Vor­bild, anmelden.
  • Bilder müssen Geme­in­frei sein oder die Nutzungsrechte müssen beim Red­ner liegen.
  • Die Texte müssen mit dem Artikel 5 des Grundge­set­zes kom­pat­i­bel sein.
  • Der Red­ner / Autor übern­immt die Ver­ant­wor­tung für seinen Text so das der Betreiber des Blogs von frem­den Forderun­gen freigestellt ist.
  • Der Blog­be­treiber ist nur der Dien­stleis­ter für den Autor der ihm zwar die Plat­tform bere­it stellt, aber son­st keine Rechte und Pflicht­en des Autors übern­immt.

Was bleibt?

Ist dieses Konzept umset­zbar und beste­ht bedarf? Welche Fall­stricke seht Ihr?

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